Regional Governance

Regionen steuern sich selbst

Regionen nehmen ihre Entwicklung selbst in die Hand. Private, öffentliche und zivilgesellschaftliche AkteurInnen bündeln und koordinieren ihre Aktivitäten so, dass sie dem Wohlergehen der gesamten Region zugute kommen. Doch wie sehr geschieht diese Steuerung bewusst und absichtsvoll, wie sehr durch unbewusste Selbstorganisation? Und: Können dabei auch alle relevanten Interessengruppen ihre Anliegen in offenen und partnerschaftlichen Entscheidungsprozessen einbringen?

Die ÖAR macht dieses Zusammenspiel sichtbar, so dass regionale AkteurInnen und Organisationen die Möglichkeit erhalten, Regional Governance bewusster zu gestalten. Gemeinsam mit den beteiligten AkteurInnen entwickeln wir Kriterien für „Good Governance“: Welche Strukturen sind geeignet und für die Steuerung der regionalen Entwicklung erforderlich? Wie viel Partizipation ist notwendig? Wie können tragfähige Entscheidungen gemeinsam entwickelt werden? Unsere “Regional-Governance-Prozesse” führen zu innovativen Steuerungsmodellen etwa für Leader Regionen und transnationale Europaregionen.

Ausgewählte Referenzen:

  • „Regional Governance in Österreich: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen” sowie “Wirkungsorientierung in der Regionalentwicklung” – zwei Studien im Rahmen der Begleitung der ÖREK-Partnerschaft “Regionale Handlungsebenen stärken”  im Auftrag der ÖROK (2013 – 2014)
  • “Ausmaß und Wirkung von Beteiligungsprozessen in Lokalen Aktionsgruppen (LAG) 2007 – 2013″ Studie im Auftrag des BMLFUW (2014)
  • Machbarkeitsstudie zur Entwicklung von Kleinregionen/ Gemeindekooperationen im Nordburgenland. Gemeinsam mit Plan+Land im Auftrag der LAG nordburgenland plus  (2011-2012)
  • Wie gehen Regionen mit Krisen um? Eine explorative Studie über die Resilienz (Krisenfestigkeit) von Regionen (2010), Auftraggeber: Österreichisches Bundeskanzleramt
  • Governance Check – Reflexion des Zusammenspiels in Strukturfondsprogrammen (2009), Auftraggeber: Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK)
  • Konzeption und Umsetzung von zwei internationalen „Regional-Governance-Konferenzen” in Wien (2005, 2008), Auftraggeber: Österreichisches Bundeskanzleramt

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